Geographische Lage
Zeulenroda-Triebes liegt im Südosten Thüringens, an der Bundesstraße 94, direkt an der Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Naturräumlich gehört das Gebiet zum Thüringer Schiefergebirge. Im Zeulenrodaer Gebiet finden sich Diabas-Gesteine, Phyllit, Quarzit und Tonschiefer (Alaunschiefer). Vor den Toren der StadtBlick in Kirchstraße befindet sich die Talsperre Zeulenroda. Hier ist die Weida zu einer Trinkwassertalsperre aufgestaut. Das Zentrum von Zeulenroda-Triebes liegt auf einer Höhe von 415 m ü. NN (Marktplatz). Die Stadt wird deshalb auch als "Stadt auf der Höhe" bezeichnet. Höchster Punkt in der Umgebung ist die Schöne Höhe (485 m).

Stadtgliederung
Zur Stadt Zeulenroda-Triebes gehören die umliegenden, zwischen 1992 und 1994 eingemeindeten Ortsteile Kleinwolschendorf, Leitlitz, Läwitz, Förthen, Niederböhmersdorf, Weckersdorf, Pahren Stelzendorf sowie der am 1. Februar 2006 eingemeindete Ort Triebes mit seinen Ortsteilen Mehla und Dörtendorf. Außerdem hat Zeulenroda für Langenwolschendorf und Weißendorf den Status einer erfüllenden Gemeinde.

Nachbargemeinden
An das Stadtgebiet grenzen im Landkreis Greiz die Gemeinden Vogtländisches Oberland, Langenwetzendorf, Weißendorf, Silberfeld, Zadelsdorf, Göhren-Döhlen, die Stadt Hohenleuben, Merkendorf sowie das vollständig umschlossene Langenwolschendorf. Außerdem grenzt Zeulenroda-Triebes an den Nachbarlandkreis Saale-Orla und den sächsischen Vogtlandkreis.

Vekehr
Zeulenroda-Triebes liegt an der B 94 verkehrsgünstig zwischen den Autobahnen A 4 Eisenach-Dresden, A 9 Berlin-Nürnberg und A 72 Chemnitz-Hof und ist nur etwa 20 Autominuten von den Anschlussstellen Triptis und Schleiz der A 9 und 30 Minuten von der Autobahnabfahrt Reichenbach im Vogtland der A 72 entfernt. Zeulenroda-Triebes verfügt über den Haltepunkt Triebes und den Bahnhof Zeulenroda unterer Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Weida–Mehltheuer. An beiden Stationen verkehrt täglich alle zwei Stunden die Regionalbahn Gera–Mehltheuer, außerdem alle vier Stunden ein Regionalexpress Leipzig–Hof–München.Seit 1976 prägt die Talsperre Zeulenroda, mit einer Fläche von 239,3 ha, die Stadtansicht. Im Gewerbegebiet von Zeulenroda errichtete 1991 das Familienunternehmen Bauerfeind eine Produktionsstätte. Damit kehrte ein Spezialunternehmen an den Geburtsort der Gummistrickerei-Industrie zurück und gehört heute mit über 700 Mitarbeitern zu den modernsten und leistungsfähigsten der Branche.


Bauwerke
Das Stadtbild wird vom sehenswerten Rathaus im klassizistischen Stil geprägt. Auf dem Turm des Rathauses befindet sich eine Themis-Statue, der griechischen Göttin der Gerechtigkeit, die von den Einheimischen Gette genannt wird. Vor dem Rathaus befindet sich auf dem Marktplatz der Karpfenpfeifer-Brunnen, der auf den Spitznamen der Zeulenrodaer Bürger "Karpfenpfeifer" hinweist. Einen Besuch sind auch das Tropenbad Waikiki, das Städtische Museum, das Winkelmannsche Haus in Triebes, das Wildgehege und die Talsperre an der Weida wert. Zahlreiche Wanderwege laden zum Erkunden der Umgebung ein

Museen
Das Städtische Museum beherbergt zahlreiche Exponate zur Geschichte des Ortes. Einen Schwerpunkt bilden Stilmöbel verschiedener Epochen aus Zeulenrodaer Produktion. Die Galerie "Hans Steger" widmet sich Gemälde- und Skulpturenausstellungen und veranstaltet musikalische und literarische Abende.

Quelle: Wikipedia / Fotos: S.Gneupel

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